Auswirkungen des geänderten Infektionsschutzgesetzes auf den Schulbetrieb ab 26.04.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,
 
Bundestag und Bundesrat haben eine Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes (IfSG) beschlossen. Die Regelung tritt unverzüglich in Kraft und wird damit ab Montag, 26. April 2021, direkte Auswirkungen auf unseren Schulbetrieb haben.
 
Die Staatssekretärin hat dazu einen Informationsbrief zu Paragraph 28b IfSG  verfasst. Des Weiteren können die Auswirkungen auf den Schulbetrieb auf den Seiten des Bildungsministeriums nachgelesen werden: https://bildung.thueringen.de/aktuell/bundes-notbremse-tritt-in-kraft
 
Die Festlegungen für unsere Schule fasse ich im Folgenden zusammen:
 
5. bis 9. Jahrgangsstufe
Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Jahrgänge werden bis zu einer Inzidenz von 165 im Distanzunterricht beschult. 
 
Notbetreuung
Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 wird eine Notbetreuung unter Wahrung der Infektionsschutzmaßnahmen gemäß § 43 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO eingerichtet. Der Zugang zur Notbetreuung ist unverändert geblieben und in § 43 Abs. 2 und Abs. 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO genau definiert. Diese Kinder teilen am Montag in der Schule mit, an welchen Tagen sie im Laufe der Woche außerdem anwesend sein werden.
 
BUB-Kinder
Die Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf (BUB) sind ebenfalls in der Schule (gemäß § 42 Abs. 1 und Abs. 2 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO).
 
Schülerinnen und Schüler der 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe
Für diese Schülerinnen und Schüler findet weiterhin Präsenzunterricht in Halbgruppen statt.
 
Maskenpflicht 
Es besteht weiterhin Maskenpflicht.
 
Verpflichtende Selbsttests
Unabhängig von einem Schwellenwert ist die Präsenz in der Schule nur erlaubt für Personen, die die 2 x wöchentlich angebotenen Selbsttests nutzen. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal, dem ein konkretes Testangebot gemacht wird. Personen, die ein konkretes Testangebot ablehnen, sind ab diesem Zeitpunkt von der Präsenz ausgeschlossen und können erst wieder teilnehmen, nachdem sie einen Test durchgeführt haben. Alternativ wird die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung bzw. eines Nachweises über eine Schnelltestung auf das Coronavirus SARSCoV-2, zum Beispiel an einem Bürgertestzentrum, welcher nicht älter als 48 Stunden ist, als Testung am Testtag der Einrichtung anerkannt. Diese Regelung gilt sowohl für den Präsenzunterricht, als auch für die Notbetreuung und die BUB-Gruppen. Leistungsnachweise sind unabhängig davon zu erbringen.
 
Die Selbsttestungen werden nächste Woche Montag und Donnerstag vor dem Unterricht im Foyer (geöffnet ab 7:20 Uhr) ausgegeben und durchgeführt. Erst danach ist der Zutritt für Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal in die Schule möglich.
 
Befreiung von der Präsenzpflicht
Schülerinnen und Schülern wird die Befreiung vom Präsenzunterricht ermöglicht, wobei die Befreiung durch einfaches Schreiben oder per E-Mail der Sorgeberechtigten gegenüber der Schule geltend gemacht werden kann. Von der Befreiung der Präsenzpflicht ausgenommen sind schriftliche Arbeiten. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schule die Leistungsnachweise erbringen müssen (mit Maske, ohne Test).
 
§ 28b IfSG entfaltet unmittelbar Geltung im gesamten Bundesgebiet. Die aktuellen Thüringer Infektionsschutzverordnungen, insbesondere die ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO, muss im Nachgang an die neue bundesrechtliche Lage angepasst werden. Hierüber werden wir Sie ebenfalls nach deren Veröffentlichung informieren.
 
Die Schulleitung wünscht Ihnen ein schönes Wochenende.
 
Mit freundlichen Grüßen

 

Christine Minkus-Zipfel
Schulleiterin