Tagebuch einer Klassenfahrt – die 7a auf Reisen

Montag – Stadtrally

Wir trafen uns an einem sonnigen Morgen 9 Uhr am Hauptbahnhof in Arnstadt. Danach fuhren wir mit dem Zug über Erfurt nach Bad Sulza. Nach der Ankunft im Feriendorf Slawitsch bezogen wir unsere Zimmer. Diese waren hell und offen eingerichtet, man hat sich sofort wohlgefühlt. Die ganze Klasse war in einem Haus mit 4 Ferienwohnungen untergebracht. Als wir den Berg der Jugendherberge erfolgreich bestiegen haben, aßen wir wohlverdient Mittag. Anschließend besprachen wir einige Regeln mit dem Herbergsvater Herrn Rost. Nach einer Kugel Eis besichtigten wir die Stadt und bestritten erfolgreich die Stadtrally. Diese bestand aus einem Fragebogen, der aus unserer Sicht viel zu einfach war, da alle schon, bevor es losging, fertig waren. So entdeckten die Schüler einen malerischen Kurpark, mit Seen und Grünflächen. Zurück in der Jugendherberge spielten wir Volleyball und setzten uns mit Stockbrot ans Lagerfeuer. Unsere Lehrer planten eine Nachtwanderung zur Sonnenburg. Als kleine Herausforderung hat sich auf dem Rückweg ein Schüler versteckt. Die gesamte Klasse bewies aber einen kühlen Kopf und hielt zusammen. Einige Schüler haben sich auch nach der Wanderung noch Sorgen gemacht, so dass wir im Feriendorf noch mal gemeinsam darüber gesprochen haben. Der Tag war ein gelungener Auftakt für unsere Klassenfahrt.

 

Dienstag – Paddeln auf der Saale

Angefangen hat der Tag 6:45 Uhr mit dem Aufstehen. Danach gingen einige Schüler mit Herrn Engelbrecher zum Frühsport in den Park, wo wir einige Kräftigungs- und Koordinationsübungen gemacht haben, wie zum Beispiel Liegestütze an einer Bank. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es ins Freibad zum Schwimmen, Springen, Rutschen. Bevor wir den Marsch nach Großheringen (3 km) antraten, stärkten wir uns zum Mittag mit einem Lunchpaket. Als wir dann 14:00 Uhr am Bootsanleger ankamen, ging unsere Schlauchboottour nach einer kurzen Einführung los. Unsere Tour-Guides Nikita und Vincent haben uns viel über Flora und Fauna erklärt. An den Ufern waren Kreidefelsen, hohes Gras, Steine und man konnte manchmal von Bibern angenagte Baumstämme sehen. Unsere Tour ging über 8 km und endete damit, dass ein paar Schüler in der Saale schwimmen waren. Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur von 19°C. Zu unserer Ferienwohnung sind wir anschließend mit dem Zug zurückgefahren. Der Dienstag endete mit einem Grillabend in der Herberge.  

 

Mittwoch – Mittelaltertag

Nach dem Frühstück ging es Mittwoch in die Jugendherberge, in der uns Ritter Michael schon erwartete. Er erklärte uns viele Dinge über das Mittelalter (z.B. der Aufbau einer Burg, Waffen und Rüstung). Als praktische Arbeiten stellten wir Kerzen und Körbe her, schossen mit Pfeil und Bogen und zogen uns Helme aus dem Mittelalter auf. Michael war außerdem passend zum Thema gekleidet und hatte einen Vollbart. Die Mittelalterreise endete etwa um fünf. Dann sind wir wieder zurück zur Ferienwohnung gelaufen, zogen uns Badesachen an und liefen zum Freibad, das gleich um die Ecke lag. Dort angekommen, legten wir uns samt Handtuch und Rucksack in den Schatten von einem Baum. In diesem Freibad gab es die üblichen Sachen (Schwimmerbecken, 1m und 3m Sprungturm, ein Becken für Kinder, eine relativ große gelbe Wasserrutsche). Jeder machte das, worauf er Lust hatte, bis wir dann Rutschverbot von einer Angestellten bekamen, weil wir uns gegenseitig geschubst hatten. Das Bad machte um neun zu und pünktlich gingen wir wieder zur Ferienwohnung.

 

Donnerstag – Heimreise

Nachdem einige Schüler 7:15 Uhr zum anspruchsvollen Frühsport gegangen sind, bei dem sie im Park Treppentraining und Gymnastik gemacht und sogar zwei Feldhasen entdeckt haben, stärkten wir uns zum letzten Mal um 8:30 Uhr beim Frühstück. Einige aufmerksame Kinder haben ihre Klassenkameraden Saft und Gemüse serviert. Bis 10:00 Uhr wurden alle Zimmer murrend geräumt und die Klasse hat sich vor dem Haus versammelt. Am Bahnhof wartete unsere Klasse auf den Zug. Mit cooler Musik und Tanzeinlagen am Gleis vertrieben wir uns die Zeit. Frau Gloria hat sich sogar am ‘‘Floss Dance‘‘ versucht. Im Zug begegnete uns zufällig die gleiche Begleiterin wie auf der Hinfahrt. Wenige ergatterten einen gemütlichen Sitzplatz aber es fiel ihnen schwer, sich zwischen den sperrigen Koffern zu bewegen. Nach mehrfachen Umsteigen und Warten kamen wir pünktlich am Arnstädter Hauptbahnhof an. Dann wir fuhren entspannt nach Hause. 

Die Klassenfahrt war eine erlebnisreiche Zeit und wir hatten eine unvergessliche Woche.

Die Schüler der Klasse 7a